Mehr Erfolg durch gute Manieren – alles Knigge oder was?

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In unserem letzten Artikel haben wir bereits darauf hingewiesen, wie wichtig Pünktlichkeit im Geschäftsalltag ist. Aber das ist erst der Anfang von gutem Benehmen. Umfragen unter Führungskräften zeigen, dass gute Umgangsformen bei der Auswahl eines geeigneten Bewerbers eine größere Rolle spielen als Eigeninitiative oder Disziplin. Das ist nicht überraschend. Wer höflich und zuvorkommend ist, wirkt automatisch souveräner und professioneller. Hier haben wir einige wichtige Benimmregeln zusammengestellt.

Der Handschlag

Gibt man seinem Gesprächspartner bei einem Vorstellungsgespräch zur Begrüßung die Hand? Für die meisten ist der Handschlag bei der ersten Begegnung normal. Dennoch sollte sich der Bewerber zunächst zurückhalten und abwarten, ob ihm die Hand entgegengestreckt wird. Grundsätzlich gilt: Der Gastgeber initiiert den Körperkontakt. Wenn Sie sich die Hände reichen, achten Sie auf einen festen Händedruck, ohne Ihrem Gegenüber die Finger zu zerquetschen. Noch immer kursiert der Mythos, dass Frauen bei der Begrüßung nicht aufzustehen brauchen. Im Geschäftsleben zeugt es von Respekt, aufeinander zuzugehen und sich im Stehen zu begrüßen, das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.

Wer bietet das „Du“ an?

Sie haben es geschafft! Unter allen Bewerbern hat das Unternehmen Sie ausgewählt. An Ihrem ersten Arbeitstag stellen Sie fest, dass sich alle Arbeitskollegen untereinander duzen. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn man Ihnen nicht sofort das „Du“ anbietet. Für viele setzt das „Du“ eine gewisse persönliche Vertrautheit voraus. Lassen Sie Ihren neuen Kollegen Zeit, Sie zu beschnuppern. Keinesfalls sollten Sie das „Du“ von sich aus anbieten. Im Allgemeinen bietet der Ältere an, sich zu duzen. Im Berufsleben spielt außerdem die Hierarchie eine Rolle. Das heißt, Vorgesetzte und erfahrenere Kollegen müssen auf Sie zukommen.

Büro der offenen Türen

Viele moderne Führungskräfte machen es sich zur Regel, dass die Tür zu ihrem Büro (fast) immer offensteht. Auf diese Weise signalisieren sie ihren Mitarbeitern, dass sie das Geschäft nicht vom Elfenbeinturm aus leiten, sondern jederzeit ein offenes Ohr für alle Teamangelegenheiten haben. Das heißt jedoch nicht, dass Sie einfach ohne anzuklopfen in das Büro Ihres Chefs marschieren sollten. Es gehört sich, dass Sie vorher durch ein Klopfen an der geöffneten Tür oder am Türrahmen auf sich aufmerksam machen, und warten, bis Ihr Gegenüber Sie hereinbittet.

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