Wertsteigerung durch eine bessere Onlinepräsenz: So geht‘s

Es ist niemals zu früh, über Wertsteigerungsmöglichkeiten Ihres Unternehmens nachzudenken. Im digitalen Zeitalter gehört dazu auch die Optimierung des Onlineauftritts. Viele mittelständische Firmen haben hier noch Potenzial nach oben. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Im Mittelstand fristet die Betreuung der Onlinepräsenz häufig ein kümmerliches Dasein. Noch nicht jeder Unternehmer hat erkannt, dass sich eine Investition in einen guten Webauftritt lohnt. Zum einen verlagert sich der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen zunehmend ins Internet, zum anderen bietet eine professionelle Onlinepräsenz zahlreiche Möglichkeiten der Kundenansprache und –bindung sowie Gelegenheit, das Markenimage zu pflegen. Bei der Bewertung eines Unternehmens geht es in erster Linie um zukünftige Einnahmemöglichkeiten, und dafür spielen Vertriebswege, Kundenkontakte sowie das Image eine wichtige Rolle. Deshalb schauen sich Investoren heutzutage nicht mehr nur die Bilanz der Firma an, für die sie sich interessieren, sondern auch die Website. Ein guter Internetauftritt lässt sich allerdings nicht über Nacht erreichen, sondern erfordert regelmäßigen Einsatz. Je schneller Sie damit beginnen, desto stärker sind Sie, wenn Sie eines Tages einen Käufer oder Investor suchen.

 

Was macht eine gute Website aus?

Die beiden Schlagworte, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen, sind Usability und User Experience, zu gut Deutsch: Benutzerfreundlichkeit, wobei Usability mehr auf die technische Umgebung abzielt und User Experience auch ästhetische und emotionale Faktoren berücksichtigt. Beides ist wichtig, um eine Website für Kunden und Geschäftspartner attraktiv zu gestalten. Im Einzelnen sollten Sie bei der Optimierung Ihrer Internetseite auf Folgendes achten:

Ladezeit: Google geht in Studien davon aus, dass die ideale Ladezeit einer Website eine Sekunde beträgt. Benötigt die Website drei Sekunden, erhöht das die Absprungrate der Nutzer um 32 Prozent, bei fünf Sekunden sogar um 90 Prozent.

  • Responsive Design: Heutzutage sollte es selbstverständlich sein, dass alle Websites auch auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones bedienerfreundlich bleiben und gut aussehen.
  • Nutzerfreundliche Navigation: Der Website-Besucher sollte auf einen Blick erkennen, wo es lang geht und mit möglichst wenigen Klicks zum Ziel gelangen. Das Hauptmenü wird am besten ganz oben positioniert, weil es so auf stationären wie mobilen Geräten am leichtesten zu finden ist.
  • Ansprechende Inhalte: Das Herz der Website ist ihr Content. Wer eine Website betritt, erwartet informative Texte, Grafiken, Bilder oder Videos. Die Inhalte müssen auf die Bedürfnisse und den Kenntnisstand der Besucher ausgerichtet werden.
  • Suchmaschinenoptimierung: Ziel ist, dass Ihr Unternehmen bei der Eingabe bestimmter Keywords in der Google-Suche möglichst weit oben erscheint. Das lässt sich unter anderem durch eine geschickte Platzierung dieser Schlüsselworte in den Texten der Website erreichen.
  • Kontaktmöglichkeiten: Ihre Kunden werden sich nicht durch zehn verschiedene Unterseiten kämpfen, um mit Ihnen in Verbindung zu treten. Signalisieren Sie Erreichbarkeit, indem Sie Telefonnummer, E-Mail-Adresse und andere Kontaktmöglichkeiten auf jeder Seite gut sichtbar unterbringen.
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